Frisch aufgeschnittene Mortadella di Bologna, dazu Pistazienpesto, Stracciatella und geröstete Pistazien – frisch belegt am Marktstand auf der Piazza Italia.
Kein Dressing, keine Sauce, kein Salatblatt zum Auffüllen. Beim Panino di Willie geht es um eine Sache: um die Mortadella. Deshalb wird sie erst geschnitten, wenn ihr davorsteht – hauchdünn, in weichen Wellen ins Panino gelegt, damit sie luftig bleibt und nicht als kompakter Stapel liegt.
Dazu kommt, was in Bologna dazugehört: das Grün der Pistazie und das Weiß der frischen Stracciatella.
Willie ist an allen drei Tagen da: Freitag und Samstag von 14 bis 21 Uhr, Sonntag von 14 bis 20 Uhr.
Am Marktstand auf der Piazza Italia · Königsallee, am Bergischen Löwen · Eintritt frei
„Mortadella" geht auf das lateinische mortarium zurück – den Mörser, in dem das Fleisch früher von Hand zerstoßen wurde. Eine zweite Spur führt zu murtatum, also mit Myrte gewürzt.
In Bologna erließ Kardinal Farnese 1661 eine Verordnung, die genau festlegte, was in eine Mortadella darf. Eine der ältesten Lebensmittelnormen Europas – lange vor jeder EU-Richtlinie.
Die Stadt trägt drei Spitznamen: la Dotta, die Gelehrte, wegen der ältesten Universität Europas. La Rossa, die Rote, wegen der Dächer. Und la Grassa – die Fette. Aus gutem Grund.
Als italienische Auswanderer die Mortadella nach Amerika brachten, wurde aus „Bologna" im Volksmund „Baloney". Mit dem Original hat die dortige Wurst allerdings wenig zu tun.
Mortadella wird nicht gekocht, sondern langsam in Trockenöfen gegart – bei großen Laiben kann das fast einen ganzen Tag dauern. Danach muss sie in Ruhe abkühlen, bevor sie angeschnitten wird.
Die hellen Stücke sind Lardelli aus dem Schweinehals – der feinste Speck des Tieres. Sie schmelzen beim Garen leicht an und machen die Mortadella so zart.
„Mortadella Bologna" ist seit 1998 in der EU geschützt. Nur was nach den festgelegten Regeln und in der definierten Region hergestellt wird, darf so heißen.
Ein Panino mit Mortadella ist in Bologna kein Snack für zwischendurch, sondern eine kleine Zeremonie: Man stellt sich an, man schaut zu, man wartet, bis die Scheiben genau so fallen, wie sie fallen sollen. Genau das bringt Willie auf die Kö.
An seinem Marktstand wird nichts vorbereitet und warmgehalten. Die Mortadella kommt am Stück an die Maschine, das Panino wird erst dann belegt – und dann gibt man es am besten direkt weiter über die Theke. An allen drei Festivaltagen: freitags und samstags von 14 bis 21 Uhr, sonntags von 14 bis 20 Uhr.
Warum das den Unterschied macht: Mortadella verliert ihr Aroma, sobald sie länger geschnitten in der Vitrine liegt. Frisch von der Maschine ist sie weich, duftig und schmeckt deutlich intensiver.
Schweinefleisch, Salz, natürliche Aromen, Pistazien (0,8 %), Pfeffer, Antioxidationsmittel: Natriumascorbat, Konservierungsstoff: Natriumnitrit. Ohne Gluten. Hülle nicht essbar.
Salumificio Mec Palmieri S.p.A., ItalienPasteurisierte Kuhmilch, Sahne, Salz, Milchsäurekulturen, Lab.
Frischkäse aus KuhmilchPistazien (60 %), natives Olivenöl extra, Salz. Sizilianische Pistazien aus der Region um den Ätna.
Lettinis · Amore per GustoWeizenbrötchen (Weizenmehl, Wasser, Hefe, Salz), natives Olivenöl extra, Salz, Pfeffer, geröstete Pistazien.
Brötchen vom Bäcker vor OrtAlle Angaben nach den Herstelleretiketten der eingesetzten Produkte. Es kann zu Spuren weiterer Allergene kommen, da am Stand auf engem Raum gearbeitet wird. Bei Fragen zu Allergenen sprecht uns direkt am Marktstand an – wir zeigen euch gerne die Originaletiketten.



21.–23. August 2026 · Fr & Sa 14–21 Uhr, So 14–20 Uhr · Königsallee Düsseldorf · Eintritt frei · Il Panino di Willie für 8,00 €
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